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SPIELKARTEN

MEINE ARBEIT:  Grafik und Design

MITARBEITER*INNEN:  Célina Rohrbach

PRAXISPARTNER:  Eigenes Projekt

ERSCHEINUNGSJAHR:  2020 und 2021

Jassen gehört zu meinen Lieblingsspielen. So habe ich mich entschieden, im Rahmen des Projekts Bärndütsch eigene Jasskarten zu gestalten - Berndeutsche Jasskarten. Weil die meisten Berner*innen am liebsten mit dem französischen Kartenset Jassen, haben wir die Karten etwas moderner gestaltet. 

Die Karten werden fair in der Schweiz hergestellt und bestehen aus nachhaltigen und veganen Materialien. Sie werden sowohl über den online-Shop von Bärndütsch als auch in diversen Geschäften und Kaffees in und um Bern verkauft.

Hier werden die Karten verkauft.

Nach den Jasskarten entstand auch unter der Label Bärndütsch ein eigenes Kartenspiel - inspiriert von Mani Matter. «Öbbis wo uf Bärndütsch u sicher o uf Basudütsch doch e bsundere Reiz het, das sy d Schimpfwörter.», sagte der Berner Chansonnier Mani Matter im Jahr 1972. «I ha immer bsunders Fröid a dene, wüu mä nämlech nid so genau weiss, was si eigentlech heisse, aber so nachem Klang chame sech irgendöbbis vorschteue drunger. Zum Bischpiu Glünggi; das isch nid ds glyche wyne Sürmu. U mängisch isch eine eifach e schlichte Löu.» Mit diesem Zitat steigt er in sein Lied «E Löu, e blöde Siech, e Glünggi u ne Sürmu oder Schimpfwörter sy Glückssach» ein.

So entstand ein Kartenspiel mit den Spezialkarten «Löu», «blöde Siech», «Glünggi» und «Sürmu». Es funktioniert nach dem gleichen Spielprinzip wie viele andere Spiele: Gleiche Farben und gleiche Zahlen dürfen aufeinander gespielt werden.

Hier wird der «Löu» verkauft.